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Kein Klima-Abkommen in 2010
Während der deutsche Bundesumweltminister Norbert Röttgen noch so tut, als könnten die Klima-Diplomatie und die Geschäfte mit heißer Luft nach dem Kopenhagen-Fiasko weiter gehen wie bisher, meldet der SPIEGEL, dass sich immer weniger Deutsche Sorgen um den Klimawandel machen. Yvo de Boer, der scheidende Vorsitzende des UNFCCC-Sekretariats, sieht keine Chance für ein Klima-Abkommen in Cancún.
Für ein menschliches Klima
Das von mir sehr geschätzte Frankfurter Magazin "NOVO Argumente" stellt im Internet ein alternatives Kopenhagen-Manifest zur Diskussion. Die Menschen erscheinen darin nicht wie in der grünen Ideologie als Schädlinge, sondern als Mitschöpfer einer humanisierten Erde. Die Energiegewinnung aus Uran, Kohle, Rohöl und Erdgas sei kein Problem, sondern Teil der Lösung. Das gelte auch für das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum.
Energiepolitik ohne Konzept
In Deutschland wird es solange kein "Energiekonzept aus einem Guss" geben, wie die Energiepolitik einer "Klimapolitik" untergeordnet wird, die nicht definieren kann, welches Klima sie denn schützen möchte. Ausländische Konzerne nutzen die von der EU-Kommission verordnete Trennung von Stromerzeugung und -verteilung, um den deutschen Strommarkt zu manipulieren und von Zuzahlungen für überschüssigen Windstrom zu profitieren.
Rückschlag für Weltstaatsidee
Das Fiasko von Kopenhagen bedeutet auch einen Rückschlag für die seit hundert Jahren wiederholten Versuche der Rockefeller-Dynastie und ihrer heutigen Sachwalter wie Maurice Strong und Michail Gorbatschow, der Idee eines Weltstaates mit einer Weltzentralbank zum Durchbruch zu verhelfen. In der Kurzfassung eines noch unveröffentlichten längeren Essays analysiere ich die Hintergründe und Chancen dieser Bestrebungen.
Postnormale Wissenschaft
Das Ende des Kalten Krieges bedeutete auch das Ende der Forschungsfreiheit im Westen. Staatlich finanzierte Wissenschaft sucht seither nicht mehr unbedingt nach Wahrheit, sondern mehr und mehr nach politischer Nützlichkeit. Das neomarxistische Konzept der Post Normal Science rechtfertigt diesen Trend. So fand ein Untersuchungsausschuss des britischen Unterhauses an der Manipulation von Klimadaten nichts auszusetzen.
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 Edgar Gärtner
Edgar Ludwig Gärtner, geboren 1949 in Magdlos (heute Flieden) Kreis Fulda. Elektrolehre, Erziehung in einem katholischen Internat. Dessen Direktor Monsignore Pius B., vertrat die damals von der Amtskirche nicht anerkannte Evolutionslehre ("Orthogenese") des Jesuiten Teilhard de Chardin. Studium der Hydrobiologie und der Politikwissenschaften an den Universitäten Frankfurt am Main und Aix-Marseille/Frankreich. Abschluss: Diplôme d'Etudes Approfondies (D.E.A.) en Ecologie appliquée. In den 80er Jahren ständiger Mitarbeiter des Wissenschaftsmagazins "Science & Vie" (Paris). Lehr- und Forschungsaufträge an der Universität Münster/Westfalen und an der Gesamthochschule Kassel. Ab 1989 Mitbegründer und verantwortlicher Redakteur eines ökologischen Wirtschaftsinformationsdienstes in Frankfurt am Main. Seit 1993 selbständiger Redakteur und Berater. Als solcher bis 1996 Chefredakteur eines Naturmagazins. Bis Ende 2007 Leiter des Umweltforums des Centre for the New Europe (CNE) in Brüssel. In Deutschland und in Südfrankreich als Autor, Ghostwriter und Strategieberater tätig.
Motto: Der Gärtner unterscheidet sich vom Klempner durch die Einsicht in die Begrenztheit seines Wissens. Er kann Wachsen und Gedeihen seiner Pflanzen nicht wie ein Steuermann direkt lenken, sondern nur indirekt fördern, indem er versucht, die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern. Das lehrt ihn Demut und Skepsis gegenüber dem Streben nach Herrschaft über Natur und Gesellschaft. Ihm ist bewusst: Wir können die Welt zwar grundsätzlich erkennen. Aber das Licht der menschlichen Vernunft, ein Abglanz der göttlichen, hat nur die Kraft einer Funzel. Nur gewachsene Institutionen können uns provisorische Gewissheit vermitteln. Bei aller Bescheidenheit: Der Gärtner weiß immerhin, was ihm blüht. Mich erwartet das Umerziehungslager, weil der gesunde Menschenverstand und die im Prinzip von allen Menschen beim Erwachsenwerden erlernten Regeln des Anstandes - für die Philosophin Hannah Arendt und den Schriftsteller George Orwell die Grundlage des Politischen schlechthin - in Deutschland und in der EU inzwischen leider als Ketzerei gelten. Gefragt ist hier nicht mehr bewährte Menschlichkeit, sondern der infantilisierte und total flexibilisierte "neue Mensch", der nur noch an konsumierbare Surrogate, aber nicht mehr an das wirkliche Leben glaubt.
Philosophie: Die österreichische Schule der Nationalökonomie (Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek u.a.) ist als einzige "anschlussfähig" sowohl zur Darwinschen Evolutionstheorie als auch zur christlichen Schöpfungslehre und zum Menschenbild der Gottebenbildlichkeit, weil sie sich nicht mit dem Konstrukt "homo oeconomicus", sondern mit individuellen Vorzügen und Schwächen von Menschen aus Fleisch und Blut beschäftigt. Es gibt nichts Unnatürlicheres als den Wohlfahrtsstaat europäischer Prägung. Weder die sogenannte Öko-Steuer noch zwangssubventionierte Kapitalvernichtungsanlagen (Windräder) sind Wege, um Ökologie und Markt zu versöhnen. Die "eine Welt" ist nur als freier Markt vorstellbar. Nur in einer solchen Welt können Menschen verschiedener Hautfarbe und Religion friedlich zusammen leben und gleichberechtigt in Beziehung treten.
Zur Zeit: Wissenschafts-, Wirtschafts- und Technikjournalismus ("Chemische Rundschau", CH-Solothurn, "Wirtschaftswoche", Düsseldorf, "factum-magazin", CH-Berneck, "Schweizer Monatshefte", Zürich, "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ), Zürich, "WirtschaftsBild", Rheinbach u.a.), Konzeptionelle Beratung von Firmen und Verbänden bei Problemen der Technik-, Risiko- und Umwelt-Kommunikation sowie des Change- und Issue-Managements, Konzeption und Redaktion von Positions-und Strategiepapieren. (siehe Publikationsbeispiele und Linkempfehlungen). Blogger auf ef-magazin.de und bei CFACT.eu.
Aktuelle Projekte: Mein letztes Buch "Öko-Nihilismus", eine grundlegende philosophisch-ökonomische Auseinandersetzung mit der Politischen Ökologie und der Klimapolitik, ist Ende Mai 2007 erschienen.
Meine Studie "Vorsorge oder Willkür? Kunststoff-Weichmacher im politischen Kreuzfeuer", eine kritische Auseinandersetzung mit der Anwendung des "Vorsorgeprinzips" in der Chemikalienpolitik der EU, ist im Frühjahr 2006 im Deutschen Instituts-Verlag, Köln erschienen.
In diesem Jahr werde ich an einer Fortsetzung meines Buches "Öko-Nihilismus. Eine Kritik der Politischen Öklogie" arbeiten. Der Arbeitstitel leutet: "Das Selbstmordprogramm. Politische Theologie des Nichts." Anregung und Unterstützung von Seiten meiner Leser sind mir immer willkommen.
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie (DGH), Berlin, Mitglied des Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS) Dortmund, Ehrenmitglied des Institut Hayek, Louvain-la Neuve, Belgien
Letzte Aktualisierung: 1. Januar 2010
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