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Öko-Hochstapler im Abwind
Nach dem Scheitern des Klima-Gipfels von Kopenhagen und dem inzwischen eingetretenen Glaubwürdigkeitsverlust des IPCC machen sich Spitzenpolitiker wie Nicolas Sarkozy und Angela Merkel für den Aufbau einer Welt-Umwelt-Organisation der UN (WEO) stark. Sie sehen darin eine wichtige Etappe auf dem Weg zu einer einheitlichen, totalitären Verwaltung der Welt und ihrer Ressourcen, sprich: zur globalen Öko-Diktatur.
Vorsorgen oder gut leben?
Mit dem "Vorsorgeprinzip", erstmals formuliert im deutschen Bundesimmissionsschutzgesetz(BImSchG) von 1974 und später in der UN-Rio-Dekaration von 1992 sowie im EU-Verfassungsvertrag von Lissabon zur obersten Richtschnur der Politik erhoben, lässt sich beinahe jede Form politischer Willkür rechtfertigen. Das zeigt sich nicht nur in der "Klimapolitik", sondern auch im Umgang mit der hypothetischen H1N1-Pandemie-Gefahr.
Precaution or Arbitrariness?
The “precautionary principle” leaves open the question of whether preventive measures are also subject to cost-benefit criteria or not. Even non-monetary evaluations of the costs and benefits of actions to prevent hypothetical threats appear all too often more than doubtful, especially when they show that screening is only available at the cost of individual freedom. In real life people often have to decide between two evils. Which one is the lesser?
Für ein menschliches Klima
Das von mir sehr geschätzte Frankfurter Magazin "NOVO Argumente" stellt im Internet ein alternatives Kopenhagen-Manifest zur Diskussion. Die Menschen erscheinen darin nicht wie in der grünen Ideologie als Schädlinge, sondern als Mitschöpfer einer humanisierten Erde. Die Energiegewinnung aus Uran, Kohle, Rohöl und Erdgas sei kein Problem, sondern Teil der Lösung. Das gelte auch für das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum.
Vom Geist der Freiheit
Hochmut kommt vor dem Fall. Ist es deshalb so abwegig, einen Zusammenhang zwischen dem schrecklichen Erdbeben in Haiti mit Hunderttausenden von Toten und dem geistigen Hintergrund der sozialrevolutionären Ursprünge der Insel-Republik zu vermuten? Immerhin gingen Haitis "schwarze Jakobiner" im Jahre 1791 in einer Voodoo-Zeremonie einen Pakt mit dem Teufel ein, um die Befreiung von der französischen Kolonialherrschaft zu erlangen.
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 Edgar Gärtner
Edgar Ludwig Gärtner, geboren 1949 in Magdlos (heute Flieden) Kreis Fulda. Elektrolehre, Erziehung in einem katholischen Internat. Dessen Direktor Monsignore Pius B., vertrat die damals von der Amtskirche nicht anerkannte Evolutionslehre ("Orthogenese") des Jesuiten Teilhard de Chardin. Studium der Hydrobiologie und der Politikwissenschaften an den Universitäten Frankfurt am Main und Aix-Marseille/Frankreich. Abschluss: Diplôme d'Etudes Approfondies (D.E.A.) en Ecologie appliquée. In den 80er Jahren ständiger Mitarbeiter des Wissenschaftsmagazins "Science & Vie" (Paris). Lehr- und Forschungsaufträge an der Universität Münster/Westfalen und an der Gesamthochschule Kassel. Ab 1989 Mitbegründer und verantwortlicher Redakteur eines ökologischen Wirtschaftsinformationsdienstes in Frankfurt am Main. Seit 1993 selbständiger Redakteur und Berater. Als solcher bis 1996 Chefredakteur eines Naturmagazins. Bis Ende 2007 Leiter des Umweltforums des Centre for the New Europe (CNE) in Brüssel. In Deutschland und in Südfrankreich als Autor, Ghostwriter und Strategieberater tätig.
Motto: Der Gärtner unterscheidet sich vom Klempner durch die Einsicht in die Begrenztheit seines Wissens. Er kann Wachsen und Gedeihen seiner Pflanzen nicht wie ein Steuermann direkt lenken, sondern nur indirekt fördern, indem er versucht, die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern. Das lehrt ihn Demut und Skepsis gegenüber dem Streben nach Herrschaft über Natur und Gesellschaft. Ihm ist bewusst: Wir können die Welt zwar grundsätzlich erkennen. Aber das Licht der menschlichen Vernunft, ein Abglanz der göttlichen, hat nur die Kraft einer Funzel. Nur gewachsene Institutionen können uns provisorische Gewissheit vermitteln. Bei aller Bescheidenheit: Der Gärtner weiß immerhin, was ihm blüht. Mich erwartet das Umerziehungslager, weil der gesunde Menschenverstand und die im Prinzip von allen Menschen beim Erwachsenwerden erlernten Regeln des Anstandes - für die Philosophin Hannah Arendt und den Schriftsteller George Orwell die Grundlage des Politischen schlechthin - in Deutschland und in der EU inzwischen leider als Ketzerei gelten. Gefragt ist hier nicht mehr bewährte Menschlichkeit, sondern der infantilisierte und total flexibilisierte "neue Mensch", der nur noch an konsumierbare Surrogate, aber nicht mehr an das wirkliche Leben glaubt.
Philosophie: Die österreichische Schule der Nationalökonomie (Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek u.a.) ist als einzige "anschlussfähig" sowohl zur Darwinschen Evolutionstheorie als auch zur christlichen Schöpfungslehre und zum Menschenbild der Gottebenbildlichkeit, weil sie sich nicht mit dem Konstrukt "homo oeconomicus", sondern mit individuellen Vorzügen und Schwächen von Menschen aus Fleisch und Blut beschäftigt. Es gibt nichts Unnatürlicheres als den Wohlfahrtsstaat europäischer Prägung. Weder die sogenannte Öko-Steuer noch zwangssubventionierte Kapitalvernichtungsanlagen (Windräder) sind Wege, um Ökologie und Markt zu versöhnen. Die "eine Welt" ist nur als freier Markt vorstellbar. Nur in einer solchen Welt können Menschen verschiedener Hautfarbe und Religion friedlich zusammen leben und gleichberechtigt in Beziehung treten.
Zur Zeit: Wissenschafts-, Wirtschafts- und Technikjournalismus ("Chemische Rundschau", CH-Solothurn, "Wirtschaftswoche", Düsseldorf, "factum-magazin", CH-Berneck, "Schweizer Monatshefte", Zürich, "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ), Zürich, "WirtschaftsBild", Rheinbach u.a.), Konzeptionelle Beratung von Firmen und Verbänden bei Problemen der Technik-, Risiko- und Umwelt-Kommunikation sowie des Change- und Issue-Managements, Konzeption und Redaktion von Positions-und Strategiepapieren. (siehe Publikationsbeispiele und Linkempfehlungen). Blogger auf ef-magazin.de und bei CFACT.eu.
Aktuelle Projekte: Mein letztes Buch "Öko-Nihilismus", eine grundlegende philosophisch-ökonomische Auseinandersetzung mit der Politischen Ökologie und der Klimapolitik, ist Ende Mai 2007 erschienen.
Meine Studie "Vorsorge oder Willkür? Kunststoff-Weichmacher im politischen Kreuzfeuer", eine kritische Auseinandersetzung mit der Anwendung des "Vorsorgeprinzips" in der Chemikalienpolitik der EU, ist im Frühjahr 2006 im Deutschen Instituts-Verlag, Köln erschienen.
In diesem Jahr werde ich an einer Fortsetzung meines Buches "Öko-Nihilismus. Eine Kritik der Politischen Öklogie" arbeiten. Der Arbeitstitel leutet: "Das Selbstmordprogramm. Politische Theologie des Nichts." Anregung und Unterstützung von Seiten meiner Leser sind mir immer willkommen.
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie (DGH), Berlin, Mitglied des Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS) Dortmund, Ehrenmitglied des Institut Hayek, Louvain-la Neuve, Belgien
Letzte Aktualisierung: 1. Januar 2010
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